Mein Klavierunterricht – Zum Unterricht

5. Prüfungen
Angehende Musik-Studenten müssen in der Regel an der Musikhochschule oder Universität eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Studiengang in der Gewichtung.

Grundsätzlich sind die Aufnahmebedingungen an Musikhochschulen künstlerisch deutlich anspruchsvoller als an Universitäten. Das liegt an der stärkeren musik–praktischen Ausrichtung der Musikhochschulen. So gibt es Studiengänge wie Instrumentalpädagogik oder Konzertexamen ausschließlich an Musikhochschulen, während Schulmusik Sek. I oder Sek. II auch an Universitäten angeboten wird.

Auch im Schulmusikstudium sind die praktischen, instrumentalen Anforderungen an den Musikhochschulen höher. Dies mag der Grund sein, weshalb relativ viele Studenten sich dort in einem Aufbaustudium noch nachträglich umorienteren und letztlich doch nicht als Muisklehrer an einer Schule arbeiten.

Folgende Gebiete werden in einer Aufnahmeprüfung, je nach Studiengang gewichtet, vom Pianisten zumeist verlangt:

Es ist noch weinig verbreitet, dass es die Möglichkeit gibt, seinen Abiturdurschnitt durch besondere Leistungen auf dem Klavier anzuheben. Erforderlich hierfür ist der Nachweis einer Teilnahme am Landeswettbewerb NRW Jugend musiziert. Genaueres lässt sich beim Schulmusik–Lehrer in Erfahrung bringen. Es lohnt sich eine gewisse Beharrlichkeit, da sich gezegt hat, dass einige Schulmusiker diesbezüglich erstaunlich schlecht informiert sind.